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Südwestpresse Ulm / Alb Bote 31.01.2017 

"Duo Sistere" begeistert in der Dapfener Martinskirche

Es war ein Abend der ganz großen Emotionen und intensiven Eindrücke. Opernsängerin Karina Aßfalg und Tänzerin Gitte Wax warteten ... mit einer absolut sehenswerten Vorstellung auf, die Gesang und Tanz auf ergreifende Weise miteinander verband und Räume der Freiheit eröffnete. ...

Was sie als fließende Einheit schufen, war ein Hör- und Seherlebnis par excellence, eine Wohltat für Ohren, Augen und Gefühl. ...

Aßfalg und Wax schufen aus Musik und Tanz eine harmonische und ineinander fließende Einheit, die Gänsehaut erzeugte. ...

Der glockenreine und gefühlvolle Gesang der Sopranistin schwang in Formationen durch den Raum und erweckte Kraft, Hingabe und Erleichterung. Gitte Wax gab den Liedern ein Gesicht: verträumt und liebevoll schwebte sie durch die Musik, herausfordernd und provokativ nahm sie die Auseinandersetzung auf, leidenschaftlich und rebellisch wirbelte sie um die Sängerin herum. ...

Gitte Wax trug aus dem Off Texte vor, die als sinnvolle und gleichzeitig sinnlose gedankliche Wirbel wie in einem nächtlichen Traum wirkten und die Besucher in eine Subjektivität führten, aus der heraus sie das Gebotene neu wahrnehmen konnten. Und sie richtete ihren Ausdruckstanz an das persönliche Fühlen, verwob ihn mit fließendem Licht und dem grandiosen Gesang von Karina Aßfalg zu einer Form, die in der Kunst übliche Rezeptionsgewohnheiten transzendiert. ...  mehr >>

Reutlinger Generalanzeiger 30.01.2017

Gesang und Tanz berühren

Grandiose Premiere
Auf eine solch grandiose Premiere waren wohl nur die wenigsten der zahlreichen Besucher gefasst gewesen. Was die Opernsängerin Karina Aßfalg und die Tänzerin Gitte Wax als interdisziplinäres Duo schufen, war atemberaubend und eine Wohltat für Augen, Ohren und Gefühl. Vom ersten bis zum letzten Ton, von der ersten bis zur letzten Präsentation nahmen sie ihr Publikum ganz und gar gefangen. ...

Der Altarraum der Martinskirche verwandelte sich in eine sakrale Bühne: Durch das Verweben des Auditiven mit dem Visuellen und der persönlichen Ausdrucksformen beider Künstlerinnen entstanden ein abgeschirmter Raum und eine zusätzliche Wahrnehmungsebene, verstärkt durch den spirituellen Charakter der Kirche. Die Zuschauer hörten, sahen und erlebten Kunst in großer Intensität und Ursprünglichkeit. ...

Kultur überschreitet Grenzen

Beide Künstlerinnen überschreiten in einer Zeit des fragmentierten, spezialisierten und objektiven Wissens Grenzen und bieten eine Möglichkeit, die Welt insbesondere in der Kunst als Ganzes wahrzunehmen und ein persönliches Bild zuzulassen, das eine persönliche Stellungnahme ermöglicht.    mehr>>